Die Rückmeldungen fliessen in die Optimierung der Linienführung ein

Am 18. September 2014 tagte die Begleitgruppe zum ersten Mal. An der Veranstaltung in Uznach nahmen rund 50 Personen teil.

Als Grundlage für den weiteren Prozess hat das kantonale Tiefbauamt das Ingenieur- und Planungsbüro ewp beauftragt, die 2011 vom Planungsbüro Ernst Basler + Partner verfasste Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) zu überprüfen. An der Veranstaltung bestätigten die Planer den Bedarfs- und Machbarkeitsnachweis für die regionale Verbindungsstrasse A53-Gaster.

Für die in der ZMB positiv beurteilte Variantengruppe, zu der auch die favorisierte Variante 19SR gehört, besteht aber Optimierungsbedarf. Dies ging auch aus den bisherigen Rückmeldungen der Bevölkerung hervor. Die Bezeichnung «Variante 19SR» stand nie für eine fertige Lösung, sondern für einen Korridor, in dem die Strasse realisiert werden kann. Im weiteren Prozess wird der Begriff «Korridor Süd-Ost» verwendet.

Nur eine Strasse verbessert die Situation

Die Lagebeurteilung von ewp zeigt, dass die heutige Verkehrssituation in und um Uznach die Attraktivität und Aufenthaltsqualität reduziert. Ebenso ist die Verkehrssicherheit entlang der Hauptverkehrsachse ungenügend, und durch den Flaschenhals Uznach ist die Erreichbarkeit des Metropolitanraums Zürich, des regionalen Entwicklungsgebiets Uznach-West sowie des Gasterlandes stark eingeschränkt.

Das Ingenieur- und Planungsbüro kommt zum Schluss, dass nur mit einer regionalen Verbindungsstrasse, die das Zentrum Uznach vom Verkehr entlastet, die Projektziele erreicht werden können. Wie der stellvertretende Kantonsingenieur, Marcel John, erklärte, soll das Projekt auf einer soliden, mehrheitsfähigen Basis entwickelt werden, wobei sowohl die bisherigen Rückmeldungen wie auch die Inputs aus dem jetzt eröffneten Mitwirkungsprozess soweit wie möglich einfliessen sollen.

Die Inputs aus der ersten Veranstaltung mit der Begleitgruppe sind nebenstehend unter dem Begriff «Rückmeldungen Begleitgruppe» abrufbar. Bis zur nächsten Sitzung, die voraussichtlich im ersten Quartal 2015 stattfindet, werden die Planer die Rückmeldungen aus der Bevölkerung analysieren und für die Linienführung Optimierungsmöglichkeiten prüfen.

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