Regionale Verbindungsstrasse A53-Gaster:
Eine optimale Linienführung ist das Ziel

2013 hat der St. Galler Kantonsrat die regionale Verbindungsstrasse A53-Gaster mit erster Priorität in das 16. Strassenbauprogramm aufgenommen. Vor diesem Hintergrund hat das kantonale Tiefbauamt den Auftrag erhalten, bis Ende 2018 ein Genehmigungsprojekt zu erarbeiten. Um die Bevölkerung in die Optimierung der Linienführung miteinzubeziehen, wurde ein Mitwirkungsprozess initiiert. Diese Website informiert Sie über den aktuellen Stand der Mitwirkung und gibt einen Überblick über den Projektverlauf.

Am 1. Dezember 2012 fand auf Initiative der Region ZürichseeLinth sowie der Gemeinden Schmerikon, Uznach, Kaltbrunn, Benken und Gommiswald das Verkehrsforum See + Gaster statt. Während des Forums und während einer Informationsveranstaltung am 22. April 2013 hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, zur regionalen Verbindungsstrasse A53-Gaster Stellung zu nehmen und Anliegen und Fragen einzubringen.

Durch die Aufnahme des Projekts in das 16. Strassenbauprogramm liegt die Federführung inzwischen beim Tiefbauamt des Kantons St. Gallen. Eine Lenkungsgruppe, bestehend aus Vertretern von Kanton und Gemeinden, begleitet den Planungsprozess.

Begleitgruppe gegründet

Um die Bevölkerung in die Optimierung der Linienführung miteinzubeziehen, hat das Tiefbauamt vor der Projektierung einen Mitwirkungsprozess initiiert. Hierfür wurde eine Begleitgruppe gegründet, die aus Mitgliedern der ehemaligen Spurgruppe des Verkehrsforums See-Gaster sowie den 2013 gegründeten Interessengemeinschaften IG Mobilität und IG Lebensqualität besteht. Mit dabei sind unter anderem Vertreter der Ortsparteien sowie Vertreter von Industrie- und Gewerbevereinen und Umweltverbänden.

Zusammen mit Fachleuten des Planungsbüros ewp, Effretikon, befasst sich die Begleitgruppe mit der Optimierung der Linienführung der regionalen Verbindungsstrasse A53-Gaster. Bisher wurden zwei Veranstaltungen durchgeführt (18. September 2014 und 4. Juni 2015).

Im ersten Halbjahr 2016 findet eine vertiefte Untersuchung der verschiedenen Varianten statt. Sobald die Resultate vorliegen, nehmen die Behörden der betroffenen Gemeinden gegenüber dem kantonalen Tiefbauamt dazu Stellung. Die Mitglieder der Begleitgruppe werden im Rahmen einer dritten Veranstaltung über den Projektstand informiert und erhalten ihrerseits die Möglichkeit, sich zur optimierten Linienführung zu äussern.

Unter Berücksichtigung der Inputs erfolgt die Projektierung im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts.