Worum geht es?

Die Region ZürichseeLinth befindet sich im Wandel. Der Siedlungsdruck nimmt laufend zu, die Verkehrsprobleme verschärfen sich. Bis zu 19'000 Fahrzeuge passieren pro Tag das Städtchen Uznach. Das hohe Verkehrsaufkommen mindert die Lebensqualität und beeinträchtigt das regionale Strassennetz. Auch der öffentliche Verkehr ist betroffen: Busse stehen im Stau, Bahnanschlüsse sind unzuverlässig.

Gesamtverkehrskonzept

Die Gemeinden in der Region ZürichseeLinth haben sich in den vergangenen Jahren mit einer ganzheitlichen Regionalplanung befasst. Daraus entstand unter anderem ein gemeinsames Gesamtverkehrskonzept. Bisher wurden der öffentliche Verkehr ausge- baut und das Fuss- und Radwegnetz verbessert. Ein zentrales Element ist im weiteren der Bau der regionalen Verbindungsstrasse A53-Gaster. Mit ihr sollen Ziele erreicht werden, die auf das Gesamtverkehrskonzept und andere behördenverbindliche Strategiepapiere (Vision 2025, Regionaler Richtplan) zurückgehen:

  • Aufwertung der Siedlungsgebiete
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Siedlungsverträgliche regionale Strassenverbindungen
  • Verbesserte Erreichbarkeit der Entwicklungsgebiete (Uznach-West)
     

Im Jahr 2011 hat das kantonale Tiefbauamt eine Zweckmässigkeitsbeurteilung mit Variantenvergleich durchgeführt. Diese hat den Bedarfs- und Machbarkeitsnachweis erbracht. Um die Bevölkerung in die Optimierung der Linienführung miteinzubeziehen, fand ab 2013 ein Mitwirkungsprozess statt. Verkehrsplaner haben die Rückmeldungen aus der Begleitgruppe entgegengenommen und verschiedene Optimierungsmöglichkeiten geprüft. Die überarbeitete Variante dient als Grundlage für die Erarbeitung des Genehmigungsprojekts bis Ende 2018.